Knackige Matcha Crème Brûlée: Das einfache Rezept für Geniesser
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Knackige Matcha Crème Brûlée: Das einfache Rezept für Geniesser
Es gibt wohl kaum ein Geräusch, das in der kulinarischen Welt so viel Vorfreude auslöst wie das leise Knacken, wenn der Löffel die karamellisierte Zuckerschicht einer perfekten Crème Brûlée durchbricht. Darunter offenbart sich eine kühle, samtige Creme, die auf der Zunge zergeht. Doch wir bei Matcharonin geben diesem französischen Klassiker einen modernen, japanischen Twist.
Stellen Sie sich vor: Die reichhaltige Süsse der Vanillecreme trifft auf die elegante, leicht herbe Note von feinstem Matcha. Das Ergebnis ist ein Dessert, das nicht nur optisch durch sein leuchtendes Grün besticht, sondern auch geschmacklich eine Brücke zwischen Ost und West schlägt. Viele Hobbyköche schrecken vor der Zubereitung zurück, aus Angst vor gestocktem Ei oder einer flüssigen Konsistenz. Doch wir versprechen Ihnen: Mit ein paar einfachen Regeln und dem richtigen Matcha gelingt Ihnen dieses High-End-Dessert auch in der heimischen Küche spielend leicht.
Warum Matcha und Vanille das perfekte Duo sind
In der Patisserie dreht sich alles um Balance. Eine klassische Crème Brûlée ist herrlich, kann aber durch den hohen Fett- und Zuckergehalt schnell sehr mächtig wirken. Hier kommt unser Premium Ceremonial Grade Matcha ins Spiel. Die feinen Bitternoten und das tiefe Umami des Grüntees schneiden durch die Süsse der Sahne und verleihen dem Dessert eine unglaubliche Tiefe und Komplexität.
Ähnlich wie bei unserer cremigen Matcha Panna Cotta sorgt die Zugabe von Tee für ein leichteres Mundgefühl. Doch Vorsicht: Die Qualität des Matchas ist hier entscheidend. Für ein Dessert, das im Wesentlichen aus Milchprodukten und Tee besteht, sollten Sie keinesfalls zu Koch-Matcha greifen. Dieser ist oft zu bitter und weist eine bräunliche Farbe auf. Nur mit Ceremonial Grade Matcha erhalten Sie die leuchtend grüne Farbe und das blumige Aroma, ohne dass das Dessert "grasig" schmeckt.
Ein schöner Nebeneffekt: Während Sie dieses dekadente Dessert geniessen, profitieren Sie ganz nebenbei von den gesundheitlichen Vorteile von Matcha, wie dem hohen Gehalt an Antioxidantien. Es ist der kleine, "gesunde" Bonus in Ihrer süssen Sünde.
Die Kunst der perfekten Creme: Tipps für die Zubereitung
Bevor wir zum Rezept kommen, ist es wichtig, die Technik zu verstehen. Eine Crème Brûlée ist technisch gesehen ein "Custard" – eine Mischung aus Flüssigkeit (Sahne/Milch) und Eigelb, die durch sanfte Hitze gebunden wird. Wenn Sie sich für die Grundlagen der Custard-Zubereitung interessieren, lohnt sich ein Blick auf die chemischen Prozesse. Das Ziel ist eine Textur, die gerade so fest ist, dass sie auf dem Löffel steht, aber im Mund sofort schmilzt.

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- Temperieren: Kippen Sie niemals kochend heisse Sahne direkt zu den Eigelben. Die Eier würden sofort stocken (Rührei-Effekt). Geben Sie stattdessen die heisse Flüssigkeit schluckweise unter ständigem Rühren zu den Eiern, um die Temperatur langsam anzugleichen.
- Das Wasserbad (Bain-Marie): Dies ist nicht verhandelbar. Das Wasserbad schützt die Creme vor der direkten Ofenhitze und sorgt dafür, dass sie gleichmässig und langsam gart. Ohne Wasserbad wird die Ränder der Creme hart, während die Mitte flüssig bleibt.
- Geduld beim Abkühlen: Eine warme Crème Brûlée ist im Grunde nur eine süsse Suppe. Die Festigkeit entsteht erst durch das vollständige Auskühlen im Kühlschrank (mindestens 4 Stunden).
Wenn Sie diese Technik beherrschen, sind Sie bereit für weitere französische Klassiker mit Matcha-Twist, wie zum Beispiel unsere hauchdünnen Matcha Crêpes.
Schritt-für-Schritt-Rezept
Dieses Rezept ergibt 4 Portionen (in klassischen Ramequin-Förmchen).
Zutaten
- 400 ml Vollrahm (Sahne)
- 100 ml Vollmilch
- 5 Eigelb (Grösse M)
- 70 g weisser Zucker (für die Creme)
- 1 EL Matcharonin Ceremonial Grade Matcha (gesiebt)
- 1 Vanilleschote (Mark ausgekratzt) oder 1 TL hochwertige Vanillepaste
- Eine Prise Salz
- Ca. 4-6 EL brauner Rohrzucker (zum Karamellisieren)
Zubereitung
- Vorbereitung: Heizen Sie den Backofen auf 150°C (Ober-/Unterhitze) vor. Stellen Sie vier ofenfeste Förmchen (Ramequins) in eine tiefe Auflaufform oder ein tiefes Backblech. Kochen Sie ca. 1 Liter Wasser im Wasserkocher auf.
- Sahnemischung erhitzen: Geben Sie den Rahm, die Milch, das Salz und das ausgekratzte Mark der Vanilleschote (inklusive der Schote selbst) in einen Topf. Erhitzen Sie die Mischung bei mittlerer Hitze, bis sie fast kocht (kleine Bläschen am Rand), aber lassen Sie sie nicht sprudelnd kochen. Topf vom Herd nehmen, Vanilleschote entfernen und 5 Minuten ziehen lassen.
- Ei-Matcha-Mischung: Während die Sahne zieht, schlagen Sie die Eigelbe mit dem weissen Zucker in einer Schüssel hell-cremig auf. Sieben Sie den Matcha über die Ei-Masse und rühren Sie ihn vorsichtig unter, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind und die Masse eine gleichmässige grüne Farbe hat.
- Verbindung: Giesen Sie nun unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen die heisse Sahnemischung in einem sehr dünnen Strahl zur Ei-Matcha-Mischung. Rühren Sie langsam, um nicht zu viel Luft einzuarbeiten (Luftblasen stören die glatte Oberfläche).
- Sieben: Giessen Sie die fertige Masse durch ein feines Sieb, um eventuelle Matcha-Klümpchen oder Eierschnüre zu entfernen. Dies garantiert das seidige Mundgefühl.
- Backen: Verteilen Sie die Creme auf die Förmchen. Giessen Sie das kochende Wasser vorsichtig in die Auflaufform, sodass die Förmchen etwa zur Hälfte bis zwei Drittel im Wasser stehen. Achten Sie darauf, dass kein Wasser in die Creme spritzt! Backen Sie die Creme für ca. 30–40 Minuten. Die Creme ist fertig, wenn sie am Rand fest ist, aber in der Mitte noch wackelt wie Wackelpudding ("Jiggle-Test").
- Kühlen: Nehmen Sie die Förmchen vorsichtig aus dem Wasserbad und lassen Sie sie auf einem Gitter auf Raumtemperatur abkühlen. Stellen Sie sie anschliessend für mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) in den Kühlschrank.
Das Geheimnis der karamellisierten Kruste
Kurz vor dem Servieren kommt der magische Moment. Nehmen Sie die kalten Förmchen aus dem Kühlschrank. Tupfen Sie eventuell entstandenes Kondenswasser vorsichtig mit einem Küchenpapier ab. Bestreuen Sie jede Creme gleichmässig mit einer dünnen Schicht braunem Rohrzucker. Weisser Zucker geht auch, aber brauner Zucker karamellisiert oft aromatischer und gibt eine schönere Farbe.
Verwenden Sie nun einen kochenden Gasbrenner (Bunsenbrenner), um den Zucker zu schmelzen. Halten Sie die Flamme nicht zu nah an den Zucker und bewegen Sie sie ständig, damit nichts verbrennt. Der Zucker sollte blubbern und zu einer bernsteinfarbenen, glasartigen Schicht erstarren. Lassen Sie die Kruste etwa eine Minute abkühlen, damit sie fest und knackig wird ("Snap").
Falls Sie Eigelb übrig haben und nach einer weiteren kühlen Erfrischung suchen, empfehlen wir Ihnen unser Rezept für cremiges Matcha Eis ohne Eismaschine – eine wunderbare Alternative für heisse Tage.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Crème Brûlée ohne Bunsenbrenner machen?
Ja, das ist möglich, wenn auch etwas schwieriger zu kontrollieren. Heizen Sie die Grillfunktion Ihres Backofens auf die höchste Stufe vor. Stellen Sie die Förmchen mit dem Zucker bestreut auf den obersten Rost, so nah wie möglich an die Heizstäbe. Lassen Sie die Tür einen Spalt offen und beobachten Sie den Zucker genau – er kann innerhalb von Sekunden von "perfekt" zu "verbrannt" wechseln. Meist dauert dies 1–3 Minuten. Die Creme wird dabei allerdings etwas wärmer als bei der Brenner-Methode.
Warum ist meine Crème nicht fest geworden?
Wenn die Crème nach dem Abkühlen noch flüssig ist, wurde sie wahrscheinlich zu kurz gebacken oder nicht lange genug gekühlt. Der "Wackelpudding-Effekt" im Ofen ist trügerisch – die Masse zieht beim Abkühlen noch deutlich an. Wenn sie im Ofen noch komplett flüssig wie Milch war, braucht sie mehr Zeit. War sie leicht wackelig, aber nach 4 Stunden Kühlschrank immer noch flüssig, war die Ofenzeit zu kurz. Achten Sie auf konstante 150°C.
Welchen Matcha sollte ich verwenden?
Für dieses Rezept empfehlen wir dringend unseren Ceremonial Grade Matcha. Da die Creme sehr delikat ist, würden die herben, oft bitteren Noten eines günstigen Culinary Grade Matchas den Geschmack der Vanille und des Rahms überlagern. Zudem sorgt nur der Ceremonial Grade für die appetitliche, leuchtend grüne Farbe. Minderwertiger Matcha kann in Verbindung mit Eigelb und Hitze schnell bräunlich-oliv wirken.
Kann ich das Dessert vorbereiten?
Absolut! Crème Brûlée ist das perfekte Dinner-Party-Dessert. Sie können die Creme (ohne Zuckerschicht) bis zu 2 Tage im Voraus backen und im Kühlschrank lagern. Decken Sie die Förmchen aber erst ab, wenn sie komplett kalt sind, um Kondenswasser zu vermeiden. Die Zuckerschicht darf jedoch erst unmittelbar vor dem Servieren karamellisiert werden, da der Zucker sonst Feuchtigkeit aus der Creme zieht und weich wird.
Wir hoffen, dieses Rezept inspiriert Sie dazu, sich an die Königsklasse der Desserts zu wagen. Die Kombination aus knackiger Kruste, cremiger Füllung und dem edlen Aroma unseres Matchas ist ein Erlebnis für alle Sinne. Gönnen Sie sich diesen Moment des Genusses oder beeindrucken Sie Ihre Gäste mit einer hausgemachten Matcha Crème Brûlée.
Möchten Sie direkt loslegen? Besuchen Sie matcharonin.ch, um unseren Premium Matcha für dieses Rezept zu bestellen.

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