Cremiges Matcha Eis ohne Eismaschine: Das einfache Rezept für zu Hause
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Stell dir vor, es ist ein heisser Sommertag im Jahr 2026 in der Schweiz. Die Sonne brennt vom Himmel, die Luft flimmert, und du sehnst dich nach einer Abkühlung, die nicht nur erfrischt, sondern auch die Seele streichelt. Normalerweise würde man jetzt in die nächste Gelateria pilgern und in einer langen Schlange warten. Aber was, wenn wir dir sagen, dass der ultimative Luxus direkt in deinem Gefrierfach warten kann? Und das Beste daran: Du brauchst dafür keine teure, sperrige Eismaschine, die den halben Küchenschrank blockiert und nur einmal im Jahr benutzt wird.
Wir bei Matcharonin lieben es, die Grenzen dessen, was man zu Hause mit hochwertigem Grüntee zaubern kann, immer wieder neu zu definieren. Matcha Eis gilt oft als die Königsklasse der Desserts – eine perfekte Balance aus der herben, grasigen Note des Tees und der süssen, vollmundigen Cremigkeit der Milch. Viele Hobbyköche schrecken vor der Zubereitung zurück, weil sie glauben, ohne professionelles Equipment würden sich unerwünschte, knirschende Eiskristalle bilden. Doch wir haben eine Lösung, die so einfach wie genial ist und garantiert gelingt.
Heute teilen wir mit dir das Geheimnis des "No-Churn" Eises (Eis ohne Rühren). Es ist "Accessible Luxury" in Reinform: Ein Hauch von japanischer Teezeremonie, eingefangen in einer samtigen Eiskugel, die du ganz entspannt in deiner eigenen Küche zubereitest. Wenn du übrigens generell Fan von Desserts bist, die keinen Backofen benötigen und perfekt für warme Tage sind, solltest du dir unbedingt auch unser Rezept für cremigen Matcha Cheesecake ansehen.
Warum Matcha Eis der perfekte Sommergenuss ist
Matcha Eis ist nicht einfach nur eine weitere Eissorte neben Schokolade und Erdbeere. Es ist ein echtes Erlebnis für die Sinne. Die Farbe allein – ein leuchtendes, fast hypnotisierendes Grün – macht schon beim Ansehen glücklich und signalisiert Frische. Geschmacklich bietet es ein faszinierendes Spiel der Kontraste: Das tiefe Umami und die leichten, edlen Bitternoten des Matcha brechen die intensive Süsse der Sahnebasis. Es ist weniger "klebrig-süss" als herkömmliches Vanilleeis und wirkt dadurch erfrischender und leichter, auch wenn es natürlich ein reichhaltiges Dessert bleibt.

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Jetzt entdecken →Zudem bringt Matcha eine gewisse Eleganz und Raffinesse auf den Tisch. Es erinnert an Reisen nach Kyoto oder Tokio, wo Soft-Serve-Matcha-Eis an jeder Ecke zum Strassenbild gehört. Dieses Urlaubsgefühl holen wir uns jetzt ganz einfach nach Hause – perfekt für Gartenpartys oder als krönender Abschluss eines Dinners.
Das Geheimnis der Cremigkeit: Der "Kondensmilch-Hack"
Wie bekommt man Eis cremig, ohne dass eine Maschine stundenlang Luft unter die Masse rührt und das Gefrieren kontrolliert? Die Antwort liegt in der Physik – und in zwei magischen Zutaten, die zusammen eine unschlagbare Emulsion bilden: Gezuckerte Kondensmilch und Vollrahm.
In der klassischen Eisherstellung muss oft eine "Anglaise" (eine Eiercreme) über dem Wasserbad gekocht werden, was aufwendig ist und schnell zu Rührei führen kann. Bei unserer Methode übernimmt die gezuckerte Kondensmilch diese Aufgabe der Bindung und Texturgebung. Da ihr ein Grossteil des Wassers entzogen wurde, ist die Flüssigkeitsmenge im Rezept geringer. Das ist entscheidend, denn Wasser ist der Feind von cremigem Eis, da es zu harten Kristallen gefriert. Der hohe Zuckergehalt in der Kondensmilch senkt zudem den Gefrierpunkt, sodass das Eis auch bei Minusgraden nicht zum steinharten Block gefriert, sondern portionierbar bleibt.
Der zweite Akteur ist der Rahm (Sahne). Wenn wir ihn steif schlagen, arbeiten wir mechanisch Millionen kleiner Luftbläschen in die Masse ein. Diese Luft sorgt für das Volumen und die lockere Textur ("Overrun"), die eine Eismaschine normalerweise durch ständiges Rühren erzeugt. Das Ergebnis ist ein Eis, das so samtig ist ("No-Churn"), dass deine Gäste nicht glauben werden, es sei handgemacht.
Die Wahl des richtigen Matcha
Bei einem Rezept mit so wenigen Zutaten (im Grunde nur drei Hauptkomponenten) spielt die Qualität jeder einzelnen Komponente eine tragende Rolle. Das gilt besonders für das Matcha-Pulver, da es den Geschmack dominiert. Ein minderwertiger Tee kann im Eis schnell fischig, heu-artig oder zu bitter schmecken und die Farbe ins unappetitliche Bräunliche ziehen.
Die aufwendige Herstellung von Matcha, bei der die Teeblätter vor der Ernte beschattet und später extrem fein vermahlen werden, sorgt für die intensiv grüne Farbe und den milden Geschmack. Für Eiscreme empfehlen wir einen kräftigen "Culinary Grade" oder einen günstigeren "Ceremonial Grade". Der Geschmack muss sich gegen den hohen Fettgehalt des Rahms und die Süsse der Kondensmilch durchsetzen können. Für ein optimales Ergebnis und das schönste Grün empfehlen wir dir, dich im Sortiment von Matcharonin umzusehen, wo wir Tees anbieten, die genau diese Balance aus Kraft und Eleganz mitbringen.
Gesundheitlicher Aspekt und Hintergrund
Natürlich ist Eiscreme in erster Linie ein Genussmittel ("Soul Food") und keine Gesundheitskost. Dennoch ist es schön zu wissen, dass die Hauptgeschmackszutat positive Eigenschaften mitbringt. Im Gegensatz zu künstlichen Aromastoffen oder Farbstoffen ("E-Nummern"), die oft in Industrieeis zu finden sind, verwenden wir echten, gemahlenen Grüntee. Wie ein Faktencheck zu Matcha zeigt, enthält das Pulver wertvolle Inhaltsstoffe, die auch im gefrorenen Zustand erhalten bleiben.
Besonders die Catechine (wie EGCG) und Antioxidantien wurden in diversen wissenschaftlichen Studien untersucht. Wenn wir uns also schon eine süsse Sünde gönnen, dann doch am liebsten eine, die uns gleichzeitig mit dem Besten der Teepflanze versorgt und uns einen kleinen Energie-Kick gibt.
Das Rezept: Matcha Eis ohne Eismaschine
Hier ist es nun, dein Ticket in den Eishimmel. Du benötigst nur etwa 15 Minuten aktive Arbeitszeit, den Rest erledigt dein Gefrierfach.
Die Zutaten
- 400 ml Vollrahm (kalt, mindestens 35% Fettgehalt – Vollrahm sorgt für die beste Stabilität)
- 1 Dose gezuckerte Kondensmilch (ca. 400g, z.B. von Nestlé oder Dovgan – wichtig: es muss die dickflüssige, gezuckerte Variante sein, "Milchmädchen" ist der Klassiker. Kaffeesahne funktioniert hier nicht!)
- 2–3 EL Matcha Pulver (je nach gewünschter Intensität und Farbe)
- 1 Prise Salz (hebt die Süsse hervor und rundet den Geschmack ab)
- Optional: 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote
Schritt-für-Schritt Anleitung
- Vorbereitung ist alles: Stelle sicher, dass der Rahm gut gekühlt ist (am besten direkt aus dem Kühlschrank). Lege idealerweise auch die Rührschüssel und die Rührbesen deines Mixers für 10–15 Minuten in den Kühlschrank oder kurz in den Tiefkühler. Kälte hilft dem Rahm, schneller steif zu werden und mehr Volumen zu halten.
- Matcha sieben (WICHTIG!): Gib die gezuckerte Kondensmilch in eine grosse Schüssel. Siebe nun das Matcha-Pulver durch ein feines Teesieb direkt über die Kondensmilch. Dieser Schritt ist essenziell! Matcha neigt aufgrund seiner Feinheit und elektrostatischer Aufladung dazu, kleine Klümpchen zu bilden. Wenn du diese nicht aussiebst, hast du später bittere Pulver-Explosionen im Eis, die sich nicht mehr auflösen. Verrühre das gesiebte Pulver und die Kondensmilch gründlich mit einem Schneebesen, bis die Masse einheitlich dunkelgrün glänzt. Gib das Salz und ggf. die Vanille hinzu.
- Rahm schlagen: Schlage den kalten Vollrahm in einer separaten Schüssel steif. Er sollte fest sein ("Steife Spitzen"), aber achte darauf, nicht zu lange zu schlagen, sonst wird er butterig und grieselig.
- Vermengen ("Unterheben"): Nimm nun einen Teigschaber (Gummischaber) und gib etwa ein Drittel des Schlagrahms zur grünen Matcha-Kondensmilch-Masse. Rühre diesmal noch etwas kräftiger, um die dicke Kondensmilch aufzulockern. Gib dann den restlichen Rahm hinzu und hebe ihn sehr behutsam unter. Die Technik nennt sich "Falten": Schneide mit dem Schaber durch die Mitte, fahre am Boden entlang und klappe die Masse über sich selbst. Wiederhole dies geduldig, bis keine weissen Schlieren mehr zu sehen sind. Wir wollen die Luftbläschen im Rahm behalten, also nicht wild rühren!
- Gefrieren: Fülle die luftige Masse in eine kältebeständige Form (z.B. eine Kastenform aus Metall, da Metall Kälte gut leitet, oder einen verschliessbaren Glasbehälter). Decke die Oberfläche direkt mit Frischhaltefolie oder Backpapier ab ("auf Kontakt"), um Eiskristalle auf der Oberfläche zu vermeiden.
- Geduld: Stelle das Eis für mindestens 4–6 Stunden, besser aber über Nacht, in den Tiefkühler. Das Warten lohnt sich!
Das Ergebnis ist ein unglaublich cremiges Eis. Serviere es pur oder vielleicht zusammen mit unseren saftigen Matcha Brownies mit weisser Schokolade für das ultimative Dessert-Erlebnis.
Serviervorschläge und Toppings
Um dein selbstgemachtes Eis noch weiter aufzuwerten und optisch zu einem Highlight zu machen, kannst du es beim Servieren garnieren. Hier sind einige unserer Favoriten:
- Schwarzer Sesam: Ein wenig gerösteter schwarzer Sesam passt hervorragend zum nussigen Aroma des Matchas und gibt einen tollen Crunch.
- Weisse Schokolade: Weisse Schokoladenspäne sind ein visueller und geschmacklicher Hit, da die milchige Süsse die Herbe des Tees perfekt ergänzt.
- Frische Beeren: Himbeeren oder Erdbeeren bringen eine fruchtige Säure mit, die das reichhaltige Eis auflockert.
- Azuki-Bohnenpaste: Für das authentisch japanische Erlebnis kannst du etwas gesüsste rote Bohnenpaste (Anko) dazu servieren.
Wenn du ein Fan von italienischen Desserts bist, probiere als nächstes Projekt doch auch mal unser himmlisches Matcha Tiramisu, das ebenfalls ohne Backen auskommt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welchen Matcha sollte ich für Eis verwenden?
Für Eiscreme brauchst du einen Matcha mit einem robusten Geschmacksprofil, damit das Aroma gegen die Sahne und den Zucker bestehen kann. Ein guter "Culinary Grade" ist oft ausreichend. Wenn du jedoch eine leuchtend neongrüne Farbe und weniger Bitterstoffe möchtest, greife zu einem Einsteiger-"Ceremonial Grade" oder einem Premium-Blend, wie wir ihn bei Matcharonin anbieten. Vermeide sehr günstige, bräunliche Koch-Matchas, da diese oft zu bitter sind und das Eis unansehnlich färben.
Mein Eis ist zu hart geworden – was kann ich tun?
Selbstgemachtes Eis ohne industrielle Stabilisatoren und Weichmacher wird im Tiefkühler oft härter als gekauftes. Das ist ganz normal. Nimm das Eis einfach ca. 10 bis 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierfach und lass es im Kühlschrank oder auf der Arbeitsfläche antauen. Ein Profi-Tipp für das nächste Mal: Gib 1–2 Esslöffel hochprozentigen Alkohol (z.B. Wodka, Gin oder weissen Rum) in die Masse, bevor du sie einfrierst. Alkohol gefriert nicht und hält das Eis auch bei tiefen Temperaturen weicher und cremiger. Man schmeckt die kleine Menge im fertigen Produkt nicht heraus.
Kann ich das Rezept auch vegan zubereiten?
Ja, das ist absolut möglich! Ersetze die gezuckerte Kondensmilch durch "gezuckerte Kondens-Kokosmilch" (gibt es in gut sortierten Supermärkten, Bioläden oder Asialäden) und den Vollrahm durch eine aufschlagbare vegane Sahne-Alternative. Achte darauf, dass die vegane Sahne wirklich steif schlagbar ist. Der Kokosgeschmack harmoniert übrigens wunderbar mit Matcha und gibt dem Eis eine exotische Note.
Wie lange ist das selbstgemachte Eis haltbar?
Da wir keine Konservierungsstoffe verwenden, schmeckt das Eis in den ersten 1–2 Wochen am besten und frischesten. Danach kann die Textur etwas leiden und es können sich vermehrt Eiskristalle bilden ("Gefrierbrand"), wenn es nicht absolut luftdicht verschlossen ist. Aber sind wir ehrlich: So lecker wie es ist, wird es wahrscheinlich keine zwei Wochen im Gefrierfach überleben!
Wir hoffen, dieses Rezept inspiriert dich dazu, den Sommer 2026 mit einer selbstgemachten Köstlichkeit zu geniessen. Es braucht nicht viel, um sich ein kleines Stück Luxus nach Hause zu holen – nur guten Matcha, etwas Rahm und ein wenig Geduld. Besuch doch gerne unseren Shop auf matcharonin.ch, um den perfekten Matcha für dein Eis und viele weitere Rezepte zu finden.

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